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  • brittaklueber

Baustelle Apotheke – nicht am falschen Ende sparen!

Aktualisiert: 1. Mai 2023

Wer mag schon gerne Baustellen? Solange es vorangeht, ist alles in Ordnung. Was aber, wenn die Baustelle zu einem vollständigen Erliegen führt?

In der Apothekenlandschaft sehe ich derzeit viele Baustellen: der steigende Bürokratismus, der voranschreitende Fachkräftemangel, der wachsende Onlinemarkt der Mitbewerber, die spürbare Mitarbeiterfluktuation und die täglich zunehmende Anzahl von Schließungen vieler vor-Ort-Apotheken.

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In meiner Funktion als angestellte Apothekerin stelle ich schon seit längerem fest, dass diese Baustellen dazu führen, dass die Arbeit in der Apotheke für viele Kolleginnen zunehmend anstrengender wird.


Oftmals bleibt kaum mehr Zeit für eine ausgiebige Beratung, die pharmazeutisch gesehen absolut notwendig ist. Hinzukommt die Ärgernis, dass selbst dann, wenn diese Zeit für eine intensive Beratung gegeben ist, diese keineswegs geldlich honoriert wird. (Ich frage mich an dieser Stelle: Üben wir noch unseren Heilberuf aus oder ist unser Beruf schon ein Ehrenamt?) Nur verständlich, dass der Arbeitsplatz in der Apotheke vor Ort an Attraktivität verliert, was zu sinkenden Mitarbeiterzahlen und schlussendlich zu weiteren Apothekenschließungen führt.

Auf welche Baustelle können wir also aktiv Einfluss nehmen?


„Nicht am falschen Ende sparen!“

Wie Können wir es schaffen, mit den verbleibenden Fachkräften neben einer ganzheitlichen Versorgung der Patienten gleichzeitig für eine optimale Kundenzufriedenheit zu sorgen? Gerade jetzt, wo die Apotheken die pharmazeutischen Dienstleistungen endlich in den Fokus rücken? Wie können wir es schaffen, die Kundenzahlen zu halten (zu steigern?), um damit den Umsatz zu generieren, die eine Schließung der Apotheke nicht nur verhindert, sondern die flächendeckende medizinische Versorgung auch in Zukunft sicherstellt?


Als Kollegin und als Apothekentrainerin heißt für mich der Erfolgsfaktor „Mitarbeiter“.


Wie also in diesen Erfolgsfaktor investieren? Reicht es aus, seinen Mitarbeitern „einfach nur“ mehr Gehalt zu zahlen? Für den ein oder anderen mag das ein ausreichender Anreiz sein, für mich spielt jedoch noch ein ganz anderer Aspekt eine wesentliche Rolle: Meiner Meinung nach lohnt es sich vor allem, kurz- und langfristig in Fortbildungen für das gesamte Team zu investieren, um die Mitarbeiter an die eigene Apotheke zu binden, den Teamgeist zu stärken und damit die Fluktuation zu senken. Hier ist das Argument „keine Zeit für Fortbildungen“ sogar kontraproduktiv! (War dies auch für mich einer der Gründe, weshalb ich zum Jahresbeginn meinen Arbeitgeber in der Apotheke vor Ort wechselte.)

Zum Glück habe ich durch mein zweites Standbein die Möglichkeit, die Baustelle „Fortbildung in der Apotheke“ auch noch aus einer anderen Perspektive zu betrachten. Als Coach und Beraterin in der Apotheken-Welt durfte ich schon oft erfahren (wie schön ist das denn), wie sich gesamte Teams durch gezielte gemeinsame Fortbildungen und einzelne Mitarbeiter durch ein persönliches Coaching stark weiterentwickelt haben, mit dem Ziel, die eigene professionelle Beratung strukturiert und klar auf den Punkt zu bringen.(Danke an dieser Stelle für die vielen Feedbackvideos, anzusehen auf meinem Instagramacccount „ju_ken_du“.)

Schnell ist nach solchen Trainings zu spüren, wie die neu erlernten, kommunikativen Möglichkeiten zu mehr Zusammenhalt und Verständnis füreinander und mehr Freude an der Arbeit führen. Der einzelne Mitarbeiter spürt darüber hinaus sofort seinen eigenen Erfolg durch die positiven Rückmeldungen der Kunden und ist motivierter, weil diese weiterentwickelten Fähigkeiten seine persönliche fachliche Kompetenz noch unterstreichen. Davon wiederum profitiert natürlich auch der Kunde, fühlt er sich abgeholt, verstanden und in guten Händen.


Professionelle Beratung strukturiert und klar auf den Punkt gebracht...

  1. sorgt für eine bessere Patienten-Compliance. (…und spart damit dem Gesundheitswesen viel Geld, das dann z.B. für eine bessere Bezahlung der Apothekenmitarbeiter verwendet werden könnte - nur so eine Idee am Rande…)

  2. verhindert endlose Diskussionen über Rabattverträge und Lieferengpässe, die Diskussion über die Zeitungsauswahl mit und ohne TV oder Rätselteil (warum verschenken wir die eigentlich?) oder die Diskussion darüber, dass die Tüte jetzt (so wie nahezu überall) bezahlt werden soll.

  3. spart Zeit, sorgt für entspannteres Arbeiten und bringt neue Motivation für die Mitarbeiter.


Sprechen Sie mich gerne an, dann finden wir gemeinsam heraus, wie ich Sie und Ihr Team mit meinen Kommunikations- und Verkaufstrainings am besten unterstützen kann!


Fazit: Nicht am falschen Ende sparen und gerade jetzt in den Erfolgsfaktor Mitarbeiter investieren, denn nur so verhindern Sie neue Baustellen in Ihrer Apotheke - Gute Fahrt!

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